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Willkommen beim Wüstenwürfel Eine Reise von Hessen (Bembel Town) nach Kapstadt (Cape Town).
Wir befinden uns seit dem 13.08.2015 auf dem Weg von Hessen nach Kapstadt. Auf dieser Seite teilen wir unsere Eindrücke und Erfahrungen, die wir während der Reise machen. Aber fangen wir von vorne an: Thorsten hat im Frühjahr 2012 zusammen mit seiner Cousine Judith die erste Tour mit dem ehemaligen Bundeswehr Sanitätsfahrzeug auf Basis eines Mercedes G-Modells (von uns Sani genannt) gemacht. Damals war der Innenausbau noch der des Vorbesitzers, der hauptsächlich in Europa von Campingplatz zu Campingplatz fuhr. Die Reise ging allerdings diesmal in die tunesische Sahara. Es zeigte sich recht schnell, dass der Innenausbau den Anforderungen des richtigen Offroad Fahrens nicht gewachsen war. Der Kühlschrank riss aus der Verankerung und diverse Klappen und Schubladen öffneten sich während der Fahrt. Das Chaos war groß und gipfelte damit, dass der Sani am Anstieg einer Düne geparkt werden musste, damit die ausgelaufene Milch und das Wasser aus der Hecktür hinaus fließen konnten. Nach dieser Tour war absolut klar, der alte Innenausbau musste einem neuen, robusteren Konzept weichen. Die Details des Innenausbaus sind auf der Seite Sani-Umbau beschrieben. Unsere ersten gemeinsamen Reiseerfahrungen haben Thorsten und ich im Herbst 2012 in Südafrika, Mosambik und Swasiland gemacht. Dort hatten wir einen 4x4 Camper gemietet, da zu diesem Zeitpunkt unser Auto, der Sani, noch nicht fertig ausgebaut war. Die Erfahrungen mit dem gemieteten Auto haben uns noch weitere hilfreiche Erkenntnisse zur Weiterentwicklung des Sani-Ausbaus gebracht. Über Weihnachten und Silvester im Dezember 2012 ging es dann ein zweites Mal nach Tunesien. Diesmal hielt der Innenausbau stand. Allerdings gab es einige Probleme mit der Stromversorgung hinten im Koffer, so dass wir die meiste Zeit ohne Strom waren. Dem entsprechend liefen weder die Wasserpumpe noch der Kühlschrank. Wir waren sehr froh, dass Philipp, unser Mitreisender, genug Platz in seinem Kühlschrank hatte, um auch unsere Sachen unterzubringen. Außerdem hatte er einen Wasserkanister an der Hecktür, den wir fürs Zähneputzen usw. benutzen durften. Bis Oktober 2013 hatten wir Zeit, die aufgefallenen Defekte und Mängel zu beseitigen und machten uns dann erneut auf den Weg. Diesmal ging es mit Dani und Philipp nach Marokko. Hier erlebten wir eine regelrechte Materialschlacht bezüglich des Fahrwerks. Z. B. waren die beiden Federn der Hinterachse insgesamt dreimal gebrochen, als wir zurück in Deutschland waren. Die wohl wichtigste Erkenntnis dieser Reise war, dass 92 PS für unseren Sani absolut nicht reichen. Wir packten das Mammutprojekt “neuer Motor für Sani” an und fuhren im Mai 2015 mit dem neuen Motor über die Alpen nach Italien. Eigentlich sollte Sani zu diesem Zeitpunkt auch noch weitere Dieseltanks haben. Dies hat allerdings zeitlich nicht geklappt. Also machten wir uns ohne die Zusatztanks auf den Weg. Wir waren gerade mal eine Woche unterwegs, als der Antriebstrang anfing, komische Geräusche von sich zu geben. In einer LKW-Werkstatt konnten wir bei laufendem Motor und drehenden Rädern unter dem Auto nach der Quelle horchen. Es schien aus dem Verteilergetriebe zu kommen. Um nicht noch mehr Schaden im Getriebe anzurichten, ließen wir Sani vom ADAC zurück nach Deutschland bringen und machten uns mit einem Mietwagen wieder zurück in die Heimat. Zu diesem Zeitpunkt war ich absolut glücklich, ein ADAC Plus Mitglied zu sein. Es stellte sich heraus, dass “nur” die Zwischenwelle (zwischen Schalt- und Verteilergetriebe) defekte war. Bei dieser Gelegenheit wurde auch das Schaltgetriebe modifiziert, so dass der Motor bei Reisegeschwindigkeit nicht mehr so hoch drehen muss. Schauspieler sagen, wenn bei der Generalprobe alles schief läuft, dann geht bei der Premiere alles gut. Mit unserer Generalprobe haben wir eine sehr gute Chance, dass wir auf unserer jetzigen Reise gut durchkommen werden, und Sani heile am Ziel ankommen wird.
Reisezeit Tage Stunden Minuten
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